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Die Narrenzunft Schindelbach-Zollenreute e.V. wird durch zwei Maskengruppen vertreten: zum einen durch die Gruppe der Schindelbachgeister mit ihrer Leitfigur, dem „Wunibold“ und zum anderen durch die Gruppe der Schussennarren.

{accordion} Schindelbachgeist ::

Bei der Gründung der NZ sollte auf den Eintrag im Ratsprotokoll von 1833 Bezug genommen werden (siehe Geschichte): Die neu zu entwerfende Figur, sollte eine düstere, schaurige Waldgestalt darstellen, die sowohl auf Grund ihrer Farbgebung als auch hinsichtlich der verwendeten Materialien sofort mit ihren „Lebensraum“ assoziiert wird.

So entsteht der Schindelbachgeist, ein Furcht erregender Geselle mit großen Eckzähnen und groben Gesichtszügen flösst dem Betrachter Respekt ein und erinnert an die Ängste der Bewohner Schindelbachs vor den finsteren Waldgestalten.

Um die Schultern trägt er ein langes zotteliges Fell, das ihn noch viel wilder erscheinen lässt. Pullover und Hose sind in den Farben des Waldes – braun und grün – gehalten. Um den Hals trägt er eine Kette mit Holzschindeln, um die Hüfte ein Strick, an dem ein Fuchsschwanz befestigt ist. letzterer stellt zu nächst einen Verbindung zu den übrigen Geschöpfen des Waldes her, steht aber auch symbolisch für die List des Fuchses, die somit dem Geist unterstellt wird.

In der Hand hat der Schindelbachgeist einen Stock mit Astgabel, was ihn ebenfalls noch bedrohlicher wirken lässt, wenn gleich er den Stecken in erster Linie zu Machtkämpfen mit anderen Geistern einsetzt.

Im Schach gehalten wird die wilde Gruppe vom „Wunibold“, einer Einzelmaske, die als einzige über Hörner und über eine dunklere Farbgebung verfügt, wodurch er eindeutig als Leitfigur zu identifizieren ist.

|||| Schussennarr :: 

   Etwas später wurde dann das Bild der Narrenzunft vervollständigt, indem dem wilden und düsteren Gesellen der freundliche, liebliche Schussennarr beiseite gestellt wurde. Sein Entwurf basiert zunächst auf denselben Text in dem auch auf den Spuck in und um die Schussen eingegangen wird, er soll aber als Kontrast zum Schindelbachgeist ein sympathisches Auftreten haben. So bekommt der freundlich dreinschauende Schussennarr ein sehr feines, helles Gesicht und wirkt auch aufgrund der restlichen Farbgebung wesentlich angenehmer.
Sein ganzer Körper ist von Kopf bis Fuß mit hellblauen, dunkelblauen und weißen Filz-"Plätzle" übersät. Die Farben stellen den Bezug zum Wasser des Baches her. Auch der Schussennarr trägt einen Fuchsschwanz. Er hält ihn aber in der Hand und grüßt damit freundlich die Zuschauer (die Bedeutung des Fuchsschwanzes wurde ja bereits beim Schindelbachgeist erläutert). Über die Schultern trägt der "Plätzler", wie der Schussennarr im allgemeinen genannt wird, ein fröhlich klingendes Geschell, das aus großen silbernen Glocken besteht, die auf zwei über kreuz getragenen, weißen Lederriemen angebracht sind.
Beide Masken stellen also sowohl einen Kontrast zueinander dar, ergänzen sich aber dadurch auch gleichzeitig.

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Hier ist die Geschichte der Narrenzunft Zollenreute.

{accordion} Geschichte ::

Bis 1759 gehörte Schindelbach zur Landeshoheit der österreichischen Landvogtei in Altdorf. Im Ort stand einst eine Burg, in der die Herren von Gölfingen residierten. Sie besaßen den Ort teils als österreichisches Lehen, teils als Eigentum. Die Ruinen der Burg waren bis 1840 zu sehen.
Stets an Martini gewährten die Herren von Gölfingen den Untertanen - nach Abgabe des Zehnten - einen Tag der Freiheit. Dieser Tag wurde im Schussental genutzt, um freudig zu feiern.
Wie aus der Ortschronik zu erfahren ist, wurde der Ort Schindelbach im Jahre 1909 in Zollenreute umbenannt. Anlass dürfte gewesen sein, dass der Ort größer und bedeutender geworden war.
Nachdem im Jahr 1833 die lang ersehnte Festnahme des berüchtigten Räuberhauptmannes Schwarzer Veri vermeldet werden konnte, wurde dieser ins Verließ des Ehinger Turms zu Biberach gesperrt. Dort kam er der Sage nach durch einen Blitzschlag ums Leben.
Im Ratsprotokoll vom selben Jahr schrieb der damalige Amtmann von Schindelbach, dass trotz der Festnahme und des Todes des Schwarzen Veri immer noch keine Ruhe in Schindelbach eingekehrt sei. So würden in den Wäldern um die Hueb und den Ranken sowie um die Schussen herum immer noch seltsame Gestalten gesichtet.
Und bald hieß es in aller Munde:  "In Schindelbach da geistert's wieder!"

Diese Geschichten wurden 1978 bei der Gründung der Narrenzunft Schindelbach-Zollenreute e.V. aufgegriffen.

Am 29.09.1978 wurde im Gasthaus Hirsch in Zollenreute der Grundstein gelegt. Es entstanden die beiden Maskentypen Schindelbachgeist und Schussennarr.

Der Initiator war Dieter Schmid, der auch bis 1982 der erste Zunftmeister unserer Zunft war. Zu den Gründungsmitglieder gehörten … und insgesamt startete man mit 17 Geister und 7 Plätzler. Heute umfasst die Narrenzunft Schindelbach-Zollenreute e.V. insgesamt 240 Mitglieder.

 

 |||| Chronik :: 

Jahr

Beschreibung

1978

Gründung der Narrenzunft Schindelbach-Zollenreute e.V.

1978 -1982

Zunftmeister und Gründungsmitglied Dieter Schmid

1979

Erste „ Brunnenputzete“ des Ortsbrunnen in der Schlossstrasse

Maskenbeschwörung mit Fackelumzug

Pflanzung der Friedenslinde mit Schatz

Seit 1981

Erlangen der Vollmitgliedschaft in der Region Allgäu des Allemannischen Narrenrings (ANR). 118 Mitglieder zählte die Zunft zu diesem Zeitpunkt.

1982 - 1992

Manfred Frey wurde zum 2. Zunftmeister gewählt und ist bis heute unser Ehrenzunftmeister

1993

15jähriges Jubiläum mit erstem großen Jubiläumsumzug (1.500 Hästräger)

1996

Einführung des Sprungsstocks als teil des Schindelbachgeistes

1997

Einführung der Glockengurte für den Schussennarr

1999

Wiederaufnahme der Aufnahmeprüfung für aktive Mitglieder, wie einst bis zum Jahre ….

xx - xx

Zollenreuter Sommerfest mit Gerumpelturnier

1992 - 1995

Hermann Pfeiffer wurde zum 3. Zunftmeister gewählt.

1995 - 1998

Dieter Schuhmacher wurde zum 4. Zunftmeister gewählt

1998 - heute

Andrea Sonntag geb. Hecht wurde zur 5. Zunftmeisterin gewählt und übt dieses Amt bis heute aus.

2003

25jähriges Zunftjubiläum mit anschließender sehr erfolgreicher SWR 3 Dance-Night

2004

Einführung der heutigen Form des Maskenerwachens zur Beginn der Fasnet

2007

Auflebung des Geisterballs im Gasthaus Hirsch in Zollenreute mit dem Motto „Back to the roots – in Schindelbach goischtert’s wieder“

2007

Bau des Dorfgemeinschaftshaus in Zollenreute mit eigener Zunftstube

2009

Erster Benefiz-Adventsmarkt vor dem Feuerwehrhaus in Zollenreute

2011

Organisator und Gastgeber des ANR Freundschaftstreffens (rund 3.000 Hästräger und aktuell 240 Mitglieder)


  
 

 {/accordion}

Mitglied im ANR

Alemannischer
Narrenring